Der Kaiser ging, die Generäle blieben

Mit den Aufständen der Arbeiter und Matrosen in Kiel, begann 1918 die Revolution, die zum Sturz des Deutschen Kaiserreichs führte. Theodor Plievier gehörte am Ende des Ersten Weltkriegs zu denjenigen, die nicht mehr für das sowieso schon kriegsmüde Land in Seeschlachten kämpfen wollten, die den sicheren Tod bedeutet hätten. In seinem dokumentarischen Roman schildert der spätere Erfolgsschriftsteller, was sich auf den verschiedenen Schauplätzen zugetragen hat – auf den Schiffen und an Land, von Kiel bis nach Berlin. Er beschreibt die Geschehnisse aus der Sicht der Arbeiter und Matrosen, der Regierung und der Politiker in Kiel, im Umland und vor allem in Berlin.

 

 

»Und draußen fließt der Strom weiter. Noch immer quellen Menschen aus den Vorstädten und Arbeiterquartieren in die innere Stadt. In der Friedrichstraße, Unter den Linen, auf dem Platz vor dem Brandenburger Tor brennen die blau flimmernden elektrischen Bogenlampen wieder. Der Krieg ist aus! Das Kaiserreich ist gestürzt!«

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€ 24,00

Autor Theodor Plievier
Verlag Wachholtz
Seiten 384
ISBN 978-3-529-05192-0